
Der Gemeinderat Friedland möge beschließen, für die Erstellung eines zukunftsfähigen Radwegekonzeptes für die Gemeinde Friedland Haushaltsmittel in Höhe von
50 000 EURO zur Verfügung zu stellen.
Hierfür soll innerhalb der Gemeinde eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Gemeinde- und Kreisstraßen sowie möglicher radwegetauglicher Wirtschaftswege vorgenommen werden. Darüber hinaus soll auch der die L 564 und die L 568 begleitende Radweg (Groß Schneen – Göttingen) mit einbezogen werden.
Hierzu sollen Erfahrungen von Friedländer Radfahrergruppen und Pendler*innen auch berücksichtigt werden.
Ebenso sollen die Nachbargemeinden gehört werden.
Begründung zum Antrag für die Bereitstellung von Haushaltsmitteln zur Erstellung eines Radwegekonzeptes für die Gemeinde Friedland für den Gemeinderat am 7.12.2023
Die Gemeinde Friedland hat mit der Erstellung des Radwegekonzeptes eine gute Möglichkeit, den CO₂-Ausstoß der Gemeinde Friedland erheblich zu reduzieren.
Der Masterplan des Landkreises „Radwege des Landkreises Göttingen“ bietet Leitlinien und gute Anregungen dafür.
Es geht darum, das Radfahren attraktiv und sicher zu gestalten, eine gute Verkehrsalternative zu ermöglichen und die Infrastruktur zu verbessern. Es gibt bereits viel Radverkehr aus der Gemeinde Friedland nach Göttingen, in die nähere Umgebung und umgekehrt.
Die Achsen Richtung Göttingen sollen ausgebaut werden zu einem Radschnellweg, der ein sicheres und angenehmes Fahren ermöglicht.
Die Radwege zum Friedländer Bahnhof sollen so ausgebaut werden, dass ein intermodaler Knotenpunkt mit der Bahn entsteht.
Die Dörfer sollen untereinander und an die Achsen Richtung Göttingen und den Bahnhof Friedland angebunden werden, sodass man mit dem Rad und Zug z. B. nach Göttingen und weiter fahren kann.
Es gibt Förderungsmaßnahmen, die die Gemeinde nutzen kann.
Am Ende eines solchen Prozesses könnte die Zertifizierung als fahrradfreundliche Kommune stehen, was auch für Tourismus gut wäre.
Der Radverkehr hat sich in den letzten 10 Jahren stark verändert. Das Rad wird zunehmend als vollwertiges Verkehrsmittel genutzt, der Verkehr hat stark zugenommen, E-Bikes, Räder mit Kinder- und Lastenanhänger fahren in großer Zahl auf den Radwegen, zur Arbeit und zur Schule nach Göttingen, Rosdorf und andere Orte der Gemeinde und in die Carl Friedrich Gauß Schule nach Groß Schneen.
Für nachhaltigen Verkehr ist die Verwendbarkeit des Fahrrades für große Bevölkerungsteile eine klimafreundliche, gesunde und preiswerte Option.
Manche Dörfer sind nur schlecht mit dem Fahrrad zu erreichen, vor allem auch für Kinder.
Viele jetzt bestehende Radwege sind zu schmal für das erhöhte Tempo und Verkehrsaufkommen, die Wege sind z.T. in schlechtem Zustand. Der Verlauf mit scharfen Knicks und schlecht einsehbaren Passagen ist nicht an das erhöhte Tempo und den voraussichtlich weiter zunehmenden Fahrradverkehrsbedarf angepasst.
An der L564 und L568/ehemals B27 heben Baumwurzeln den Asphalt erheblich zerstört und machen die Fahrt gefährlich.
Abends blenden besonders die Fernlichter der Autos sehr, sodass die Radfahrenden Hindernisse nicht mehr erkennen können. Hier sind geeignete Maßnahmen erforderlich.
Anliegend finden Sie ergänzende Vorüberlegungen aus dem Kreis der Nutzer*Innen der Radwege für ein solches Konzept.
Liebe Ortsverbandsmitglieder, Freund*innen des OV und Interessierte,
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