
Pressemitteilung
Der Bau der Behelfs-Radwegebrücke beim Wendebach war eine Notmaßnahme, um mehr Verkehrssicherheit auf dem Radweg neben der L 564/ L568 für Radfahrende und Fußgänger herzustellen.
Es ist ein absolutes Ärgernis, dass jetzt diese Behelfsbrücke ohne ernsthafte Prüfung von Alternativen auf Weisung des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr abgebaut werden soll. Diese Maßnahme wird erneut zu einer starken Gefährdung der vielen den Radweg Nutzenden an der Landesstraße L 564/L 568, die diesen Weg täglich zu Schule oder Arbeit machen müssen.
Darüber hinaus handelt es sich um eine beliebte Freizeitstrecke an Wochenenden und freien Tagen.
"Die Folgen müssen dann die umweltbewussten VerkehrsteilnehmerInnen, die mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind, tragen", unterstreicht Stefan Fleck, beratendes Mitglied im Fachausschuss des Gemeinderates Friedland.
Der Radweg von Göttingen bis Niedernjesa (L564) ist nur ein Teilstück, das bereits saniert wurde.
Bis heute ist das anschließende Teilstück des Radweges von Niedernjesa bis Stockhausen (L 568) nicht renoviert worden und auch die jetzt gesperrte Wendebachbrücke war nicht ausreichend untersucht und nicht erneuert worden, als das Landesamt für Straßenbau und Verkehr in Gandersheim 2025 den Auftrag für die Erneuerung des Radweges erteilte. Sie war einfach nur gesperrt worden (seit Herbst 2024).
Bezeichnenderweise dauerte es ab dem 30.1.2019, als die frühere Bundesstr. 27 erneuert und dem Land Niedersachsen übergeben wurde, Jahre, bis man im Landesamt für Straßenbau und Verkehr in Gandersheim über den arg vernachlässigten Radweg an der Straße zwischen Göttingen und Groß Schneen nachgedacht hatte. Weder Gemeindeverwaltung noch Rat wurden ausreichend einbezogen.
Die grüne Ratsfraktion kritisiert den Mangel an Urteilsfähigkeit in der Verkehrsbehörde in Gandersheim in Bezug auf diesen Radweg. Das zeigt sich daran, dass der Teil von Niedernjesa bis Stockhausen nicht fertiggestellt wurde und auch die Sanierung der Brücke offensichtlich nicht zeitnah vorgesehen war. Der letzte Teil dieses Radweges Stockhausen - Groß Schneen ist auch fertiggestellt.
Einen Radweg, der als Pendlerverbindung eine so wesentliche Bedeutung hat, darf man nicht in solch unfertigem Zustand übergeben.
Diese Brücke plötzlich mit Pollern zu sperren, wie im Herbst 24 geschehen, war für Radfahrer lebensgefährlich, besonders im Dunkeln.
Eine fortdauernde Vollsperrung der Brücke, ohne vernünftige Altenativen zu prüfen, kann weiterhin lebensgefährlich sein. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Behelfsbrücke auf die Verkehrstauglichkeit und die damit verbundene Haftung geprüft wird.
"Dass immer noch von der Gandersheimer Verkehrsbehörde auf die ausgewiesene Umleitung für den Radverkehr hingewiesen wird, ist grotesk und sehr bürgerfern" sagt Ute Haferburg, grüne Fraktionsvorsitzende im Friedländer Rat und Kreistagsabgeordnete. "Jeden Tag kann man beobachten, dass sie nicht angenommen wird."
Ute Haferburg
Der Gemeinderat Friedland hat in seiner Stellungnahme zum Teilplan Windenergie in seiner letzten Gemeinderatssitzung gegen die Stimmen der grünen Ratsfraktion beschlossen, die vom Landkreis Göttingen im Gebiet der Gemeinde Friedland ausgewiesene Fläche zwischen Wendebach, Stockhausen und Ballenhausen abzulehnen. Damit ist die Grüne Fraktion im Gemeinderat Friedland nicht einverstanden und gibt zu bedenken:
Fraktionsbüro
Bündnis 90/Die Grünen
0551·525 22 45 Gruene@landkreisgoettingen.de www.gruene-goettingen.de
22.05.25
Der Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr, Bauen, Planen und Energie hat sich heute mit dem überarbeiteten Teilplan Wind, der die Ausweisung von Vorranggebieten für Windkraft zeigt, befasst.
„Der überarbeitete Entwurf des Teilplans Wind ist ein weiterer wichtiger Schritt für die Umsetzung der Energiewende im Landkreis Göttingen. Er zeigt: Klimaschutz gelingt am besten gemeinsam – mit den Menschen vor Ort. Dass viele Hinweise aus der Bevölkerung und den Gemeinden aufgenommen wurden, ist ein starkes Signal für eine ernstgemeinte Beteiligung“, erklärt Steffani Wirth, Fraktionsvorsitzende der Grünen Kreistagsfraktion.
Für die Mehrheitsgruppe ist klar: Nur wenn Klimaschutz mit Rücksicht und Transparenz umgesetzt wird, kann er auf breite Unterstützung treffen. Der überarbeitete Plan bringt Fachlichkeit und Gemeinwohl in Einklang – das verdient Anerkennung. „Wir hoffen, dass viele Kommunen und Bürger*innen sehen, dass es ein gemeinsames Ziel ist und sie die neue Fassung des Plans mittragen können“, so Bärbel Diebel-Geries, SPD-Kreistagsabgeordnete.
Die Erklärung des Landkreises Göttingen kann hier nachgelesen werden: https://www.landkreisgoettingen.de/Aktuelles/Pressemitteilungen/Energiewende-Kreisverwaltung-%C3%BCberarbeitet-Teilplan-Wind.php?object=tx,4093.5.1&ModID=7&FID=4093.11658.1&NavID=4093.1883&La=1
- Es gilt das gesprochene Wort - Dass wir heute den Plenarabschnitt mit dem tragischen und traurigen Tod einer jungen Frau eröffnen, ist ob der Schwere des Falls so richtig wie wichtig. Und erlauben Sie mir zunächst, von hier aus mein tiefes Mitgefühl für die Familie, die Freund*innen, die Angehörigen der 16-jährigen Ukrainerin auszudrücken. Bei allem, was uns hier bei der Bewertung trennt, in der Trauer und in der Anteilnahme sind wir geeint. Ebenso in der ernsthaften Suche nach Ursachen für die Tat und nach Konsequenzen daraus. Wir tragen als Politik besondere Verantwortung im Respekt gegenüber dem Opfer und deren Angehörigen, das vorliegende Wissen dahingehend zu sortieren, was schon ernsthaft bewertbar ist, was noch hinzugefügt werden muss und wo daraus möglicherweise Prozesse, Abläufe, Verfahren verbessert werden müssen. Aber das, und diesen Appell will ich uns allen ins Stammbuch schreiben, tun wir bitte nicht um der politischen Profilierung willen und schon gar nicht, um international orchestriert von rechtsaußen Hass zu bewirtschaften, auch auf Kosten von kommunalen Amts- und Mandatsträger*innen oder der Zivilgesellschaft vor Ort. Das Agieren von AfD, Nius, Musk und Co. macht einmal mehr sprachlos und ich werde nicht weiter darauf eingehen. |
Mitte August ist eine Jugendliche auf dem Bahnhof von Friedland ums Leben gekommen. Ein ausreisepflichtiger Asylbewerber steht nun unter dringendem Tatverdacht, sie gegen einen durchfahrenden Güterzug gestoßen zu haben. Dazu sagen Pippa Schneider, regional zuständige Abgeordnete, und Michael Lühmann, innenpolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion Niedersachsen:
Themen gibt's genug: Krieg und Frieden, Landrätin oder Landrat, Kommunalwahlen, Kandidieren: ja oder doch? Fahrradbrücken-News bzw. -Blues, E- und/oder Bio-Bike? Havertz [...]
Wir befinden uns mitten im größten Angriff auf Klimaschutz und Ökologie, den jemals eine deutsche Bundesregierung gestartet hat. Die Koalition [...]
Vom 29. Bis 30. Mai kommen wir zum IM/PULS – Forum für Zukunft im smartvillage Berlin zusammen. Gemeinsam wollen wir die zentralen Fragen [...]
Am 22. März 2026 wählt Rheinland-Pfalz einen neuen Landtag. Für uns ist klar: Wir schützen, was uns schützt. Nur GRÜNE sorgen für eine für alle [...]